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Fallberichtambulantes ambulantes EEG als Option für die epilepsiechirurgische Bewertung anstelle der stationären EEG-Telemetrie

Das ambulante ambulante EEG ist kostengünstiger als die stationäre EEG-Telemetrie und kann eine angemessene Anfallslokalisation in einer präoperativen Bewertung bereitstellen. Ein 51-jähriger Rechtshänder war seit seinem 35. Lebensjahr aufgrund einer hartnäckigen partiellen Epilepsie nicht mehr in der Lage zu arbeiten oder zu fahren. Ein 72-stündiges ambulantes ambulantes EEG zeichnete 18 Anfälle aus der rechten Schläfenregion auf. In der linken Hemisphäre wurde keine epileptiforme Aktivität beobachtet. Die Magnetresonanztomographie zeigte eine rechte mesiale Temporalsklerose sowie einen Bereich der Enzephalomalazie am medialen unteren rechten Temporallappen. Die neuropsychologische Untersuchung ergab, dass der Patient ein guter Kandidat für die Neurochirurgie war. Zu diesem Zeitpunkt galt der Patient als Kandidat für eine rechte Temporallappenektomie. Eine standardmäßige rechte Temporallappenektomie wurde durchgeführt. Der Patient war 10 Monate nach der Operation anfallsfrei. Follow-up-EEGs zeigen keine epileptiforme Aktivität. Der Patient bereitet sich darauf vor, wieder an die Arbeit zu gehen, und sein Führerschein wurde 9 Monate nach der Operation wieder eingeführt. Eine neuropsychologische Neubewertung steht noch aus, aber der Patient oder seine Familie haben keine offensichtlichen Veränderungen in der Wahrnehmung bemerkt. Fälle mit einer hohen Kongruenz zwischen der diagnostischen Bildgebung und den im tragbaren EEG identifizierten EEG-Anomalien können genügend Informationen über die Anfallshäufigkeit und -lokalisation liefern, um die Notwendigkeit einer stationären EEG-Telemetrie bei der Beurteilung von Patienten für Epilepsiechirurgie. Wir glauben, dass die Verwendung von aEEG in der präoperativen Planung sollte auf Fälle von TLE und Patienten mit einer hohen Häufigkeit von Anfällen beschränkt werden.